Miriam Katin: Allein unter allen (2006). Im Auge des Kindes: Holocaustflucht und Identitätsbildung

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Abstract

Miriam Katins 2006 Memoir Allein unter allen erzählt die Geschichte einer Flucht: Eine jüdische Mutter flieht 1944 mit ihrer kleinen Tochter vor der Invasion der Nazis in Budapest. Gezwungen nicht nur die eigene Wohnung und Besitztümer, sondern auch den geliebten Haushund zurückzulassen und sämtliche persönlichen Familienbilder und religiöse Texte zu verbrennen, nehmen die beiden Fliehenden eine andere Identität an. Das Kindheitstrauma, das der Text in Form einer Graphic Novel aufzuarbeiten sucht, dreht sich dabei vor allem um das Gefühl des Alleingelassenseins: Nicht nur der Trost durch das Haustier, sondern auch durch den Glauben werden dem kleinen Mädchen entrissen, ohne dass es verstünde, was passiert. Zentral für die Analyse und Interpretation, aber auch den didaktischen Kommentar werden in meinem Beitrag die Themen der Identität und der symbolischen sowie konkreten Verlassenheit sein. Die psychologischen Auswirkungen von Flucht auf die Identitätsbildung des jungen Mädchens und d
Original languageEnglish
Title of host publicationMiriam Katin: Allein unter allen (2006). Im Auge des Kindes: Holocaustflucht und Identitätsbildung
PublisherSchneider-Verlag
Pages169-176
Volume1
StatePublished - 2017

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    Kleinhans, B. (2017). Miriam Katin: Allein unter allen (2006). Im Auge des Kindes: Holocaustflucht und Identitätsbildung. In Miriam Katin: Allein unter allen (2006). Im Auge des Kindes: Holocaustflucht und Identitätsbildung (Vol. 1, pp. 169-176). Schneider-Verlag.